Digitization

Mein Blog: Das Internet hat nicht auf mich gewartet (Teil 8)

Es tut gut mal wieder auf Deutsch zu schreiben. In regelmäßigen Abständen werde ich über die Entwicklung meines Blogs berichten. Das ist es was ich mir vorgenommen habe. Um den Lesern einen Einblick zu gewähren wie es denn so läuft. Nach dem englischen Beitrag The Internet has not waited for me (Part 7): A Review of the Year 2017 haben wir den Februar hinter uns gebracht.

Besucherzahlen

Auch wenn der Eindruck entsteht, dass ich ausschließlich in Englisch schreibe: Der Eindruck trügt. Derzeit sind 332 Beiträge online. Davon ca. 120 auf Englisch und über 200 auf Deutsch. Im Februar hatte ich 16.000 Besucher und 27.000 Views.

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Und so sieht einer der guten Wochentage aus.

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Da ich IT-Pros oder Entwickler anspreche und mich eher in Business IT Themen bewege, als in IT Consumer Themen kommen die meisten Besucher an Wochentagen, wobei Montag und Dienstag die stärksten Tage sind.

Google Ranking

Ein Freund hat mir kürzlich ganz erstaunt erzählt, er hätte mich auf Platz 3 auf google gefunden gleich hinter Microsoft TechNet und so … Er war ganz erstaunt … Ich war es weniger, denn mein Ranking ist tatsächlich rasant gestiegen.

Den meisten Zulauf erhalte ich von Google. Mit Abstand. Es sind durchschnittlich 600 an Wochentagen und 250 an Wochenenden. Tendenz steigend. Da ich bei WordPress.com bin, wird meine Seite automatisch für Suchmaschinen optimiert. Ja sicher, es gibt immer Möglichkeiten mit SEO Tools noch einen drauf zu legen, was noch mehr Aufwand erfordert, mehr zum Thema Aufwand im letzten Teil.

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Die 332 Beiträge meiner Seite wird weltweit im Durchschnitt auf Platz 14,6 geführt.

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Bricht man das Ganze runter auf die einzelnen Länder, dann sieht die Sache so aus:

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Die Position in den Vereinigten Staaten ändert sich rasant positiv. Die anderen Länder stagnieren etwas seit einiger Zeit knapp in den Top 10. Irgendwann ist dann wohl auch Schluss, ich bin nicht der Einzige und es gibt immer einen (ziemlich sicher mehrere), der besser ist als du 😉

Die Zukunft der IT und mein Fokus: Automatisierung und Cloud

Meinen Lesern ist meine Meinung bekannt: Die Tage des “klickenden” Administrators, der mit dem Schraubenzieher durchs Land zieht, sind gezählt. Es wird ihn wie das Festnetztelefon immer geben, aber es werden weniger.

Vor allem das Thema Automatisierung wird immer aktueller. Ein Werkzeug zur Automatisierung für Windows Administratoren könnte Windows PowerShell sein, besser gesagt nur PowerShell, da ja PowerShell seit einiger Zeit auch auf Linux und MAC verfügbar ist. Wer sich mit PowerShell auseinandersetzen möchte, dann ist meine Serie einen Versuch wert: PowerShell for Beginners (Series)

Wir Europäer sollten uns auch ernsthaft die Frage stellen, ob manche Dienste nicht tatsächlich besser in der Cloud aufgehoben sind als im eigenen Haus. Ich denke da an E-Mail und Datenbanken.

Vor einigen Monaten hatte ich ein interessantes Gespräch mit einem unserer Exchange Consultants, der meinte, dass die meisten seiner Kunden (Österreich) bereits zu Exchange Online bzw. Office 365 gewechselt sind. Der administrative Aufwand eine Exchange Infrastruktur zu betreiben (man denke an Clustering, NLB, Anti-Virus, Anti-SPAM, Zertifikatsverwaltung, Updates, Off-Site Backup) war ihnen dann doch zu hoch.

Die Frage stellt sich: Brauchen wir wirklich noch die “alte” Struktur Chef – Helpdesk – Second Level Support (Systemadministratoren), oder sollte die IT sich breiter aufstellen? Wenn ja, dann muss der administrative Aufwand weniger werden, wobei wir wieder beim Thema Automatisierung und Cloud wären. Damit verbunden ist auch eine Neu-Orientierung der IT-Mitarbeiter auf andere Themenbereiche. Die IT muss in die Fachbereiche eindringen.

Social Media Facebook, LinkedIn, Xing und Co …

Es gibt sie tatsächlich, diese Niveau Unterschiede, die man so hört. Ausnahmen bestätigen die Regel. Man muss Entscheidungen treffen. Eine Entscheidung von mir war auf Facebook nur mehr über meine Seite zu posten, und nicht mehr in Gruppen. Wenn du jede Woche in 20 Gruppen deine Beiträge veröffentlichst, dann kosten das Zeit. Deshalb habe ich mich von Facebook ein bisschen distanziert und bin hauptsächlich nur mehr auf LinkedIn, Twitter und der PowerShell User Group Austria “blogtechnisch” unterwegs. Auch bei Xing “spamme” ich nicht mehr alle voll. Gefühlt nimmt die rein deutsche Community ab und der Trend geht in Richtung Englisch.

Work like Hell, but take Care

Für all diejenigen, die noch mit Besucherzahlen kämpfen: Arbeite wie ein Wahnsinniger. Unterscheide dich von anderen durch deine Leidenschaft und sei bereit in die Schmerzzone zu gehen. Die Schmerzzone beginnt dann, wenn es weh tut. Vorher befindest du dich in der Komfortzone. Diese Zone zu verlassen unterscheidet dich von anderen, wie ich meine 95 %. Poste deine Beiträge in Foren, auf Social Media und bereite diese auch optisch vor. Mach eine Liste, führe Buch, damit du weißt wo und wann du welchen Beitrag veröffentlicht hast.

Hör nie auf zu lernen, versuch nicht nur die Sachen zu “machen”, sondern sie auch aus verschiedenen Gesichtspunkten zu verstehen. Es besteht nämlich ein gewaltiger Unterschied zwischen Anwenden und Erklären. Beim Erklären musst du die Sache zu 100 % verstanden haben. Hast du das nicht, dann kannst du die Sache nicht gut erklären.

All das ist mit einem enormen Aufwand verbunden.

Ich habe in 14 Monaten 332 Beiträge geschrieben. Daraus kann man wohl 2 oder 3 Bücher machen. Der Aufwand in dieser Zeit war enorm. Das hat Auswirkungen, die ich seit Kurzem an mir bemerke und mich dazu veranlassen für einige Zeit etwas kürzer zu treten. Dieser Beitrag ist einer der wenigen in diesem Jahr, die tatsächlich in diesem Jahr geschrieben wurden. Alle anderen waren schon vorbereitet und werden automatisch geplant zu einem zukünftigen Zeitpunkt veröffentlicht.

In dem Sinne: Keine Sorge es sind noch 20 Beiträge in der Warteschlange, die in regelmäßigen Abständen veröffentlich werden und es kommen ja immer wieder neue hinzu. Es ist auch der eine oder andere Beitrag in Deutsch dabei. Vielleicht werden die Artikel nicht mehr in dieser “geballten” Anzahl aufschlagen, aber ich kann dann doch meine Leidenschaft nicht ganz zähmen. Jedenfalls sollte es ein Beitrag pro Woche sein.

Alles Gute!

P

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